Schifffahrt

In ganz Deutschland finden sich an Flüssen, Kanälen und Seen Werften, die sich auf den Bau und die Instandhaltung und Reparatur von Booten und Schiffen für den Binnenbetrieb spezialisiert haben. Von der Werftenkrise in den und der weitgehenden Verlagerung der Produktion nach Ostasien waren deren Boots- und Schiffbauer weniger stark betroffen als die der Seeschiffswerften. Im Prinzip funktionieren Binnenschiffswerften jedoch wie die Marinewerften, allerdings müssen sie auf die Hilfe durch den Tidenhub verzichten.

Zumeist arbeiten Binnenschiffswerften für den lokalen Markt. Daraus ergibt sich eine starke Spezialisierung, beispielsweise auf Sportboote, Segel- und kleine Motorboote oder auf Ausflugsdampfer, jedoch auch eine große Flexibilität, was spezielle Kundenwünsche und -anforderungen betrifft. Andererseits sollte bei der Auswahl darauf geachtet werden, ob die notwendigen Kapazitäten und handwerklichen Fähigkeiten vorgehalten werden.

Binnenschiffswerften bieten nicht selten kurzfristig verfügbare Liegeplätze für Wasserwanderer und -touristen an. Manche Werften organisieren auch die Überführung des Schiffs an die gewünschten Gewässer. Außerdem überbrücken sie die kalten und für Wassersport wenig geeigneten Jahreszeiten oft durch das Vermieten von wintersicheren Liegeplätzen oder Aufbewahrungs- und Überholmöglichkeiten im Trockendock. Ein Vorteil ist, dass das Boot oder Schiff dann im Frühjahr nicht erst auf die kommende Saison vorbereitet werden muss - es steht jederzeit am Einsatzort auf Abruf zur Verfügung.

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